Design Thinking in der SHK-Industrie und Werkzeugbau2019-01-07T23:41:45+01:00

Auf dieser Informationsseite wollen wir erklären, was Design Thinking ist, wo es seinen Ursprung hat und wie Design Thinking in der Fertigungsindustrie, insbesondere in der SHK-Branche und dem Werkzeugbau helfen kann.

Design Thinking

Design Thinking ist eine Innovationsmethode, die dazu dient strukturiert, komplexe Problemstellungen zu lösen. Wichtig ist dabei, dass nicht die Technik im Vordergrund steht, sondern der Nutzer und seine Bedürfnisse.

„Design Thinker schauen durch die Brille des Nutzers auf das Problem und begeben sich dadurch in die Rolle des Anwenders.“ https://hpi-academy.de/design-thinking/was-ist-design-thinking.html

Anwendungsfelder von Design Thinking

Design Thinking eine universelle Methode und eine Denkschule zugleich. Als solche eignet sich die Anwendung generell in allen Branchen und Problemfeldern.

Der klassische Anwendungsfall von Design Thinking ist in großen Organisationen und in der Softwareentwicklung.

Große Konzerne bauen oft zur Optimierung ihrer Abläufe Bereiche auf, die nach Maßzahlen gesteuert werden – dies kann zu einem Silodenken führen, diese Organisation ist einerseits effizient und verhindert andererseits Innovation und Kundenfokus.

Softwareunternehmen haben oft auf Grund der Tatsache, dass sie sehr verschiedene Software entwickeln (können) und für die Entwicklung von Software vordergründig keinen engen Kundenkontakt brauchen, die Frage zu beantworten mit welcher Software-Innovation sie Ihren Kunden als nächstes Helfen. Design Thinking hilft hier, sich in die Lage der Nutzer zu versetzten.

Bei der Problemlösung können sowohl interne wie auch externe Kunden betrachtet werden. So gibt es auch Abteilungen in Konzernen, die mit Hilfe von Design Thinking neue Lösungsmöglichkeiten erörtern, ihren Vertrieb zu unterstützen oder ihr Geschäftsmodelle zu erneuern.

Wie geht Design Thinking?

Manche fassen unter Design Thinking alle Methoden zusammen, die helfen, sich in die Anwendersicht der Kunden hineinzuversetzen.

Unter dieser Definition lassen sich viele Ansätze zusammenfassen um Ergebnisse zu erziehlen.

Die allgemeine Definition von Design Thinking geht jedoch etwas weiter als das. Wichtig sind:

  • die Methode, weshalb oft geschulte Design Thinking Trainer oder Agentueren hinzugezogen werden
  • Kreativität, weshalb es empfohlen wird, separate Räume zu nutzen die einen kreativen Prozess befördern
  • Struktur, weshalb man sich Gedanken machen sollte, wie Design Thinking über den ersten Workshop hinaus weiter lebt.
  • Interdisziplinarität, weshalb man auf jeden Fall viele Mitarbeiter aus unterschiedlichen Bereichen beteiligen sollte.
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