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Roboter im Holzhandwerk
C3PO der Kreissäge?

Stell dir vor Du kommst eines Morgens auf die Arbeit, und da steht ein riesiger Roboter Arm der Deine Arbeit macht…

Klingt nach Sci-Fi, ist allerdings schon längst Realität in einigen Tischlereien; in denen der geschickte und vielseitige Roboterarm tatsächlich gar nicht so schlecht an kommt. 

Natürlich mag es für Handwerksbetriebe eine beängstigende Aussicht sein, durch Roboter ersetzt zu werden, aber diese Sorge treibt guten Gewissens hinfort, wenn man sich das sog. Cobot-Working mal genauer anschaut:

Beispielhaft dafür, ist die Tischlerei Eigenstetter aus Rhena, die angestoßen durch einen schwierigen Auftrag für eine große Kreisförmige Tür mit Stichbogen den Schritt in die Robotik wagte. 

Tischlermeister Axel Eigenstetter war bis dato eher ein Vertreter der traditionellen Handwerkskunst, wurde allerdings von seinem Sohn, einem Maschinenbauer, und einem riesigen Roboter Arm (KR 500) umgestimmt.

Warum auch nicht; der Roboter bietet bisher ungeahnte Vorteile: 

  • Er hat eine Traglast von rund 500Kg 
  • Er fräst sperrige Bauteile mit einer Präzision von 0,08 Milimetern 
  • Er schafft neue Arbeitsplätze, denn er muss natürlich entsprechend programmiert werden
Bild des Kr 500; Quelle KUKA
Bild des Kr 360; Quelle KUKA

Die tiroler Tischlerei Becker hat ihren Roboter, den KR 360, sogar eigenständig umgebaut, sodass dieser drei Tonnen schwere und acht Meter lange Baumstämme drechseln kann. Durch ihre Erweiterung des Roboters können sie beachtliche Vorteile vorweisen, die andere Tischlereien nicht einfahren können: 

  • Mehr Arbeitsplätze für Programmierung 
  • Großer Zulauf von Azubis; sie können neben der Tischlereiausbildung die CNC-Programmierungskompetenz gewinnen
  • Mehr Aufträge, da sich sogar andere Tischlereien für die Fertigung von Spezialteilen bei Decker melden

Der Grund warum sich die jeweiligen Handwerksbetriebe durchweg positiv zum Einsatz der KUKA äußern liegt vor allem darin, dass niemand ersetzt wird, sondern lediglich körperlich schwere oder generell monotone Arbeiten vom KUKA übernommen werden.

Wenn dir auf Anhieb Kritikpunkte an dem KUKA auffallen, dann bist Du übrigens genau der/die richtige Kandidat:in für unsere Evolute App, auf der man Feedback über Werkzeuge direkt an den Hersteller richten kann.