Was Ausbilder:innen lieber vermeiden sollten…

Nachdem wir uns im vorigen Beitrag mit den häufigsten Fehlern von Azubis beschäftigt haben, knöpfen wir uns jetzt Ausbilder:innen vor, denn auch die sind keine Unschludslämmchen…

Der „Kumpel“:

Als Ausbilder:In beliebt zu sein ist erstrebenswert aber bekanntlich führen viele Wege nach Rom und der „Kumple-Weg“ birgt viele Stolpersteine, die man folgendermaßen umgeht:

  • Werde nicht privat , auch wenn dein Azubi Fragen über Dich stellt, denn eine gewisse Distanz ist nötig um gegenseitigen Respekt zu wahren
  • Witze und Neckereien sind Gang und Gebe, aber sollte dein Lehrling doch mal über die Stränge schlagen solltest Du das unbedingt angemessen unterbinden, denn letztlich orientiert er sich an Dir und Deinen Grenzen. 

Der „Ich brauche keine Lobkinder!“

Wahrscheinlich verbergen sich hinter dieser Ansicht Sorgen, dass sich der oder die Auszubildende auf Lob ausruhen könnte oder sich auch in der Folge zu viel erlauben könnte ABER:

  • Es hat genau den gegenteiligen Effekt, denn durch Lob lernt er/sie, was gut ankommt und was nicht 
  • Lob dient den meisten als Ansporn noch mehr und härter zu arbeiten 
  • Dein/e Auszubildende/r wird auch dir mehr Sympathie entgegenbringen 
  • Deine Azubis werden sogar kritikfähiger, wenn Du sie hin und wieder und wieder lobst

Der „Na weil ich das so sage!“

„Warum machen wir das so?“ – „Weil die Banane krumm ist “ mag zwar verlockend einfach über die Lippen kommen, wirkt aber auch genauso schnell abwertend dem Azubi gegenüber. Dieser möchte immerhin nur etwas wissen und nicht deine Autorität untergraben. 

DESWEGEN:

  • Versuche Regeln und ihre Hintergründe, klar zu kommunizieren 
  • Nimm Dir selbst nicht regelmäßig mehr raus, als Du Deinen Azubis erlaubst, denn das macht Dich unglaubwürdig
Falls Du übrigens nicht nur Fehler an Deinem Azubi oder andersherum an Deiner/Deinem Ausbilder/ Ausbilderin entdeckst, sondern auch an Deinem Werkzeug, dann zögere nicht und registrier dich einfach auf Evolute! Dort kannst Du direktes Feedback an den Hersteller senden.